Negativpreis #GoldenShit der PIRATEN geht an Dr. Thomas de Maiziere

Für die überwachungsstaatliche Ausspähung von Millionen Bürgerinnen und Bürgern

Die Piratenpartei Deutschlands verleiht in diesem Jahr erstmalig den Negativpreis ‚#GoldenShit’ an Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière – für die überwachungsstaatliche Ausspähung von Millionen Bürgerinnen und Bürgern und seine Äußerungen zur „deutschen Leitkultur“.

BPIRATEN-Spitzenkandidatin Anja Hirschel vergibt undesinnenminister Dr. Thomas de Maizière bei der re:publica #rp17 in Berlin den Negativpreis #GoldenShit. Foto: Pascal Hesse

PIRATEN-Spitzenkandidatin Anja Hirschel vergibt Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière bei der re:publica #rp17 in Berlin den Negativpreis #GoldenShit. Foto: Pascal Hesse

Verliehen wurde der Preis von Patrick Schiffer, Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland, und Anja Hirschel, Spitzenkandidatin der PIRATEN für die Bundestagswahl, im Rahmen der Internetleitmesse ‚re:publica’ in Berlin. „Der Preis, eine goldene Skulptur in Form eines Scheißhaufen-Emojis, soll Dr. Thomas de Maizière stets daran erinnern, dass jede Bestrebung, unsere Freiheit einzuschränken, von uns PIRATEN kritisch beobachtet, analysiert und kommentiert wird. Wir lassen uns nichts vormachen und sprechen die Wahrheit laut aus, denn es geht um das Wohl aller Menschen in unserem Land. Was ’shit‘ ist, benennen wir daher auch genauso“, so Spitzenkandidatin Hirschel.

PIRATEN-Bundesvorsitzender Patrick Schiffer ergänzt: „Die Wahl ist uns tatsächlich nicht allzu schwer gefallen. De Maizière spielt durch seine 10 Thesen zur deutschen Leitkultur ähnlich wie die AfD, Marine Le Pen und Donald Trump mit der Angst und dem Misstrauen der Menschen. Wir dürfen nicht isoliert über Deutschland reden, wenn wir uns in einem offenen Kulturkreis Europa bewegen. Wir leben in einer globalisierten Welt. Das ist Realität. Die Menge an ’shit‘-trächtigen Gesetzesentwürfen und Äußerungen ließ nur den einen Schluss zu: Herr de Maizière, Sie haben sich diesen Preis redlich verdient!“

Die Piratenpartei Deutschland verleiht den Negativpreis ‚#GoldenShit’ ab sofort jährlich an Persönlichkeiten, die sich im besonderen Maße um den Überwachungsstaat und die Spaltung der Gesellschaft verdient gemacht haben.


Kommentare

33 Kommentare zu Negativpreis #GoldenShit der PIRATEN geht an Dr. Thomas de Maiziere

  1. Fuanku schrieb am

    Hmmm … laut SPON ist die Aktion ziemlich nach hinten losgegangen:

    Kritische Fragen aus dem Publikum kommen zum Beispiel zu Themen wie der Fingerabdruck-Datenbank von Flüchtlingen. Dass die Stimmung gegen de Maizière aber nicht per se feindselig ist, zeigt sich, als Patrick Schiffer, Vorsitzender der Piratenpartei, die Fragerunde für eigene Zwecke nutzt. Schiffer will dem Minister einen Negativpreis der Piraten verleihen – und wird ausgebuht.

    „Kein Wunder, dass die Piraten so aus den Landtagen verschwinden“, kommentiert de Maizière dazu und bekommt dafür Applaus. Zumindest für einen Moment scheint es jemanden im Raum zu geben, der noch unbeliebter ist als der Minister.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/thomas-de-maiziere-zur-re-publica-2017-tarnkappen-gibt-es-nur-bei-harry-potter-a-1147021.html

    Ich war nicht da, bin aber angesichts der oft fehlenden Selbstkritik und anderer katastrophaler Öffentlichkeitsarbeit der Piraten geneigt SPON zu glauben.

    • Seepferdchen schrieb am

      Ganz interessant ist in diesem Zusammenhang die Art der Spiegel-Berichterstattung. Da ist nur von einem Negativpreis die Rede und dass Patrick Schiffer ausgebuht wurde. Nicht aber, dass er (oder Anja Hirschel) einen Scheißhaufen überreicht hatte, geschweige denn, aus welchen Gründen, die man nur in obigen Artikel nachlesen kann. Warum wohl? Polarisierung, die die Piraten mit dieser Aktion betreiben wollten und die ihnen (meiner Meinung nach) helfen könnte, ist nicht das, was ein Blatt aus dem Mainstream unterstützt. Da KANN man von keinem überreichten Scheißhaufen schreiben, weil das zu viele Leute gut und gerecht finden könnten.
      Betreibt die AfD Polarisierung, redet man dagegen häufig Klartext, damit die Original-Botschaft auch wirklich beim Zielpublikum ankommt, wobei man natürlich die AfD nebenbei, „linksliberal“, wie der Spiegel nun mal aufgestellt ist, auf’s Heftigste kritisiert. Damit kann man fast alle Leser zufrieden stellen, das bringt Auflage.
      Um zum goldenen Haufen mit den missratenen blauen Augen zurück zu kommen: MMn hat sich selten ein Preis so treffend seinen Empfänger gesucht wie in diesem Fall.

      • Furanku schrieb am

        Hmmm … auch heise kann der Aktion nichts abgewinnen und bringt es folgendermaßen:

        In der anschließenden Fragerunde meldete sich als erster Patrick Schiffer, Vorsitzender der deutschen Piratenpartei. Er wollte de Maizière für seine „Verdienste“ in der Legislaturperiode einen Kuchen in Form eines unansehnlichen Haufens überreichen, was eine Sicherheitsbeamtin unterband. „Es wundert mich nicht, wenn die Piraten aus den Landtagen fliegen“, sagte de Maizière unter viel Beifall aus dem Publikum.

        https://www.heise.de/newsticker/meldung/re-publica-Innenminister-stellt-sich-der-Kritik-3710168.html

        Liebe Piraten, jetzt habt ihr zwei Möglichkieten: Ihr könnt über die „Mainstream-Presse“ schimpfen. Dann ist es nur noch ein Katzensprung dazu bis ihr „Lügenpresse!“ und „Volksverräter“ gröhlt. Die Piratenpartei hat dann ihren langen Weg zur dunklen Seite der Macht abgeschlossen, nur seid ihr da nicht als Darth Vader sondern als Lord Helmchen angekommen.

        Oder ihr geht mal in euch und überlegt, ob vielleicht doch nicht „finstere Mächte“ euren Untergang verursacht haben, sondern ihr es schlicht und einfach selbst verbockt habt — und damit offensichtlich noch nicht mal fertig seid. Einzugestehen, Mist gebaut zu haben ist echt nicht eure Stärke, oder?

        • Seepferdchen schrieb am

          Interessante Argumentationskette Furunaku. Bist du etwa Teil derer, von denen du annimmst, ich würde sie als „Lügenpresse“ bezeichnen? Habe ich doch gar nicht getan. Ich habe nur an einem Beispiel zu verdeutlichen versucht, wie manipulativ Medien vorgehen. Wir können das Beispiel gerne gemeinsam vertiefen…

          Was Selbstkritikfähigkeit angeht. Mag sein, dass du hinsichtlich der Causa blauäugiger Haufen und meiner Person damit recht hat. Ich sehe hier tatsächlich nicht ein, wo die Macher der Aktion „Mist gebaut“ haben könnten. Ich finde die Aktion gut, habe aber schon in meinem ersten Kommentar geschrieben, dass sie auch polarisiert. Meine persönliche Meinung als „Meinung der Piraten“ darzustellen, den Piraten gar insgesamt einen Mangel an Selbstreflexion anzudichten, ist definitiv ein unzulässiger verallgemeinernder Schluss. Man könnte das auch Manipulation nennen.

          Aber wo wir gerade von Selbstkritikfähigkeit sprechen. Wie es wohl in TdMs Geist damit bestellt ist? Er wirkt immer so überzeugend – vor allem von dem, was er SELBST sagt. Er hat die Macht und er übt sie aus. Macht und Selbstkritik sind vermutlich an sich Antagonismen. Da haben wir alle schön die Klappe zu halten und das gefälligst hinzunehmen, was er an Sprechblasen absondert und leider auch immer erfolgreicher in Gesetze gießt. Willst du das wirklich?
          (Im letzten Satz war ich manipulativ…)

          • Fuanku schrieb am

            Die doch überwiegend ablehnendene Haltung der Presse zur Aktion reflexartig einer bösen „manipulativen Mainstream-Presse“ zuschreiben zu wollen ist doch die Vorstufe zum „Lügenpresse“ gröhlen. Die Aktion war offensichtlich auch in den Augen der re:publica Besucher nicht gut, es gab Buh-Rufe und de Maiziere bekam Applaus für seinen „aus den Landtagen verschwinden“-Kommentar. Es war eine Fragerunde in Anschluss an eine ernsthafte Diskussion und Patrick Schiffer wirkte dagegen wie ein Neuntklässler mit einer kindischen Protestaktion, der dieses Forum zur gestammelten Selbstdarstellung missbrauchen wollte. Ziemlich peinliches Eigentor für die Piraten, die sich mit solchen Aktionen eben selber aus dem Diskurs kicken, was sich ja auch in den Wahlergebnissen niederschlägt. Ob du de Maiziere magst oder nicht: „Kein Wunder, dass die Piraten so aus den Landtagen verschwinden“ ist ein passender Kommentar zu dieser Aktion — und das Du und die Piratenpartei das nicht sehen willst/kannst ist ein Zeichen, dass sich da nichts mehr ändern wird. Aber das überrascht ja schon seit längerem keinen mehr, die Chance zur Einsicht und Reformation ist schon lange verpasst, und, Nein, das ist nicht die Schuld der „Mainstream-Presse“. Da basteln sich die letzten Uneinsichtigen ihre Dolchstoß-Legende.

    • pernt schrieb am

      als wenn es noch jemanden interessieren würde, wenn die piraten irgendeinen negativpreis verleihen. die piraten sind durch und werden nie wieder an bedeutung gewinnen. kaputtgegendert von ***** ******* brüllern.

  2. Seepferdchen schrieb am

    Also Leute – mit den mit Filzstift aufgemalten Augen hättet ihr euch ruhig ein bisschen mehr Mühe geben können. Auch wäre schwarz als Farbe angemessener gewesen. AfD-Blau; damit tut ihr unserem verehrten Innenminister wirklich (noch) unrecht…
    Aber insgesamt – vielen Dank an die Macher, zumal schon ein bisschen Mut dazu gehört, einen griesgrämigen älteren Herrn, der viel Macht in seinen Händen hält, öffentlich zu brüskieren.
    Offenbar sind die Mahnungen einiger Piraten der unorthodoxeren Art, wieder etwas frecher zu sein, nicht ungehört verhallt. Ab und zu brauchen wir auch solche Aktionen, um zu zeigen, wer wir sind. Klar wirken wir damit polarisierend und werden dadurch vor allem aus dem Kreis der „gut situierten Bürger“ den einen oder anderen Wähler/Unterstützer verlieren…während aus anderen Umfeldern neue Leute auf uns aufmerksam werden.

    • derfla schrieb am

      …aus anderen Umfeldern neue Leute aufmerksam werden….so einer bin ich. Hallo Seepferdchen. Ich habe an Dich, oder Andreas oder einen anderen Piraten eine Verständnisfrage. Im Prinzip ganz einfach.
      So wie ich die Piraten verstehe sind für sie :
      1. (sie z.B. Lea Laux) offene Grenzen für Migranten aus aller Welt, mit Zugang zum Arbeitsmarkt und Sozialleistungen, ohne Obergrenze ein wesentlicher Punkt. Materielle Probleme seht ihr nicht. Habe ich das richtig verstanden und wiedergegeben ?
      2: Treten Piraten für H4sanktionsfrei und / oder ein Bedingungsloses Grundeinkommen ein. Hier ist die Frage der Finanzierung noch in der Diskussion. Habe ich das richtig verstanden und wiedergeben ?
      Nun sagt mir mein kleiner Verstand das da etwas nicht so wirklich logisch ist. Warum haben wir bei Pkt. 1 „unbegrenzte materielle Mittel“ und wissen nicht wie wir Pkt. 2 finanzieren sollen.
      Wer hilft mir ?
      Vielen Dank im Voraus.

      • Andreas schrieb am

        Derfla, Deine Fragen wiederholen sich, das ist alles in meinen Antworten unter dem Beitrag „landtagswahl-in-schleswig-holstein/“ behandelt. Warum stellst Du sie hier dann erneut und fragst mich dort noch, ob ich hier eine Antwort geben könnte?
        Vor allem wo das Thema des Beitrags absolut keinen Bezug zu Deinen Fragen hat?

        • derfla schrieb am

          Lieber Andreas, die Frage habe ich so nicht gestellt und sie wurde auch von Dir so nicht beantwortet. Soll ich es mal selbst probieren ?
          „Von der Zahl der Migranten(auf die wir keinen Einfluss haben ?) und den davon abhängigen Kosten (z.Zt. ca. 40 Milliarden pro Jahr Bund/Länder (CICERO))hängt u.A. ab wie viel Steuern wir zahlen und was wir uns in Bezug auf soziales (H4 sanktionsfrei etc.), Investitionen usw. leisten können.“
          Kommt das hin ? Wenn nicht bitte ich um einen entsprechenden Hinweis.
          ….keinen Bezug…..ich dachte eine klärende Sachfrage ist auf so einer Seite angebrachter als interne Querelen….
          MfG

          • derfla schrieb am

            Ergänzung : ZEIT ON : Flüchtlinge kosten 50 Milliarden Euro.
            Nur mal so….

          • derfla schrieb am

            Übrigens…
            Ich habe nichts dagegen wenn jemand (ihr) meint das man 50 Milliarden für Flüchtlinge (Migranten) ausgeben soll….man sollte nur nicht so tun als wenn das nicht auch Folgen hätte.
            Aber damit steht ihr ja nicht allein, da gibt es auch andere Parteien/ Organisationen…Es können natürlich auch alles „die Reichen“ bezahlen / machen….
            Wenn man dann merkt das das irgendwie nicht geht, das man irgendwie begrenzen muss, kommt das nächste Problem….unangenehm…aber man muss sagen wie….also wie hindere ich Menschen die zu uns wollen daran….und es werden mehr…viel mehr.
            MfG

      • Seepferdchen schrieb am

        Hallo Alfred,

        Du liegst mal wieder komplett neben dem Thema des Artikels. Na immerhin hast du einen Aufhänger gefunden, daher kriegst du auch eine Antwort:
        Zu 1: Nein. Bitte Links zu entsprechenden Aussagen von Lea Laux oder anderen Piraten. Und nochmals nein – du hast das NICHT richtig wieder gegeben. Die käust nur ständig deine eigene Interpretation aller möglichen Aussagen, die Piraten vielleicht irgendwann gemacht haben, wieder.
        Zu 2: Ja – definitiv JA, weil alles andere die noch vorhandenen Demokratiereste über kurz oder lang das Klo hinunter spülen wird.
        Eins noch: Du schreibst immer, es sei genug Geld da, meinst das aber ironisch.
        Ich schreibe das Gleiche, ganz ohne Ironie. Das Geld (oder schreiben wir lieber der Reichtum; Geld ist ohnehin nur ein Phantasieprodukt) ist nur sehr schlecht verteilt und was von viel schlimmer ist: Die vorhandenen Regeln für den weiteren Geldfluss haben mit dem von den „etablierten Parteien“ gerne beschworenen Leistungsprinzip nichts, aber auch wirklich GAR NICHTS zu tun.

        • derfla schrieb am

          Hallo Seepferdchen. Oh, Du und die Piraten sind für geschlossene Grenzen ? Wow. Lea Laux hat in ihrem aktuellen Europa Artikel sinngemäß geschrieben das die Grenzschließungen in Bezug auf Flüchtlinge geändert werden müssen.(comp auch & x Diskussionen) Also ?
          Aber bitte, wenn ihr für Grenzschließungen (Abschottung) Europas gegen eine ungewollte, illegale Einwanderung seit, dann seit ihr auch mit den Maßnahmen in Ceuta, Ungarn, Griechenland, aber auch der Türkei einverstanden ? Und wenn mehr kommen, wollt ihr die EU Grenzen dann robust verteidigen ? Ja ? Na dann willkommen im Club. Ist mir aber neu, bist Du der Palmer der Piraten oder ist das hier Beschlusslage ?
          2. Geld genug da…wofür ?
          …falsch verteilt…ich bin nicht „reich“ aber die Vorstellung, das Reiche in großer Zahl Wohnraum, Arbeitsplätze und so weiter schaffen sollen ohne dabei reicher zu werden, fällt mir in einem Kapitalistischen System schwer…Wie soll das gehen Seepferdchen ? Ich finanziere z.B. den Bau von 10 Mietwohnungen und werde nicht reicher ? Weil die Wohnungen leer stehen ? Die Mieten zu niedrig sind ? Witzich. Nach einer bestimmten Zeit habe ich die Kredite abgetragen, die Wohnungen gehören komplett mir und die Immobilienpreise steigen…ich werde reicher… Und jetzt ? Oder soll ich (der Reiche) mehr Steuern zahlen = weniger bauen ? = weniger Arbeitsplätze ?
          So ward dat nix.
          MfG

          • Fuanku schrieb am

            Macht „derfla“ nicht etwas ähnliches, wie ihr mit eurer Aktion? Ihr habt eine Fragerunde zur öffentlichen Selbstdarstellung missbraucht, „derfla“ die Kommentarfunktion eines Artikel um euch seiner Meinung nach unbequeme Fragen zu stellen. Da finde ich „derflas“ Verhalten ehrlichgesagt noch weniger kindisch als euers. Aber euch passt das dann auch wieder nicht.

            Euch kann man es aber auch nicht Recht machen … 😀

        • derfla schrieb am

          Links/Pirat sein bedeutet, so zu tun, als hätte man eine zweite Zivilisation im Ärmel…
          die einen noch viel mehr bemuttern könne…

          • derfla schrieb am

            So zu tun !!!! das ist der KICK..
            ALS OB…das ist der KOKS/CRACK nach dem Opium des Volks.
            Permanenter Aufschrei um reines Postulat. DAS IST DAS ULTIMATIVE.
            Als Bankrotteur offene Kreditlinie, carte blanche, was kostet die Welt…
            Das ist DER KICK…des Guten.
            Wer anschafft ist rächtz und man selbst der Gott der Umverteilung….und wo früher nur Güter umverteilt wurden,
            werden jetzt Menschen umverteilt…

          • derfla schrieb am

            Fuuaku …kindisch…da hast Du recht. Es ist etwas kindisch zu glauben man könnte mit ein par Kommentaren…oder den Jungen etwas von den Erfahrungen / dem Wissen Älterer…
            aber mir macht es auch etwas Spaß….deshalb…von Zeit zu Gelegenheit….
            MfG

    • Seepferdchen schrieb am

      …während alles, was Tommy so tut und in der Vergangenheit getan hat natürlich hochintelligent war. Seine Drohne ist sogar geflogen…

  3. hartmann schrieb am

    Es ist vielleicht nicht die eleganteste Art seinen Standpunkt zu zeigen, aber Wahrheit soll man beim Namen nennen. In dem Fall ist die Wahrheit meiner Meinung nach, das wir hier miterleben wie eine alte Führung, die den Anschluss an der gesellschaftlichen Entwicklung fast verloren hat, versucht mit Überwachung, Einschränkung und Angst schüren am Ruder zu bleiben. Die Punkte einer „Leitkultur“ z.B. dadurch zu definieren, was man nicht ist, ist eine sehr schwache Leistung. Eine Vorbildfunktion kann man nur haben, in dem man z.B. die Grundgesetze und Menschenrechte und ihre Einhaltung vorlebt. Nicht in dem man Grenzen dort zieht, wo jemand seltsame Kleidung trägt.

  4. Andreas schrieb am

    Es hat nichts mit Politik zu tun einem Minister einen Haufen zu überreichen. Sowas kann eine NGO machen, eine Partei aber nicht.

    Ich denke unser Vorsitzender ist für sein Amt nicht wirklich geeignet, weil er von Politik offensichtlich nichts versteht. Diesen Eindruck muss ich immer wieder gewinnen und er bestätigt sich nun erneut. Politik macht man nicht für sich selbst, Politik macht man für die Menschen von denen man gewählt werden möchte. Denen macht man ein Angebot und hofft, dass es genug Zustimmung findet. Ein solches Angebot hat unser Vorsitzender nicht. Ihm fehlt dafür nicht nur das Gespür, ihm felht auch die Gabe ein politisches Angebot zu formulieren.

    Kurzum: Negativ Wahlkampf ist blöd. Noch MdL Sven Krumbeck hat es gegenüber RTL TV richtig gesagt: Die Piraten sollten weniger darüber reden was die anderen Parteien falsch machen sondern darüber, was sie selbst eigentlich wollen. Genau richtig ausgedrückt, denn man wird nicht für das gewählt was die Anderen blöd machen, sondern dafür was man selsbt richtig macht.

    Machen wir jetzt also weiter oder wickeln wir den Laden einfach ab? Ich denke diese Frage sollten wir uns nun wirklich stellen, denn dass jetzt noch mal ein politischer Vorstand ans Ruder kommt, daran mag ich nicht mehr so recht glauben.

    Wenn wir keinen politischen Vorstand wollen, dann können wir auch als NGO oder e.V. weitermachen. Wäre für mich voll o.k. Wir sollten das nur einfach mal klar stellen. Ist einfach den Mitgliedern gegenüber fairer, die noch immer glauben Mitglied in einer politischen Partei zu sein.

    An einen Bundestagswahlkampf zu dem niemand mehr Lust hat sollten wir nicht denken, solange die Frage was wir eigentlch wollen nicht geklärt ist.

    LG aus Kiel
    Andreas

  5. Dibook schrieb am

    Hallo zusammen,

    der Auftritt von packi auf der republica wurde von packi persönlich im mumble als positiv beschrieben.
    Durch Zufall hat mich innerparteilich jemand auf ein movie dazu aufmerksam gemacht.
    Schau wir uns deshalb zuerst das utube movie an, damit wir alle die gleiche Ausgangsposition inne haben:

    https://www.youtube.com/watch?v=QgSv3SkttK4

    Neutrale Ansicht:
    Für mich ist da eine Person zu sehen (also packi) die mit zitternden Händen, 2 Sätze verhaspelnd vom Notizbuch ablesend, mit gesengten Kopf, in einer hochkarätig besetzten Fragerunde der Misere einen Piraten Preis verleiht.

    Wertende Ansicht:
    Irgendwie hat der packi im mumble nicht ganz die Wahrheit gesagt.
    Also für mich ist da ein 1V zu sehen der durch Körperhaltung, Intonation und Gestik pure Angst ausdrückt, sich unzureichend vorbereitet hat und populistisch einen Piratenpreis in einer Fragerunde verleiht der da nicht hingehört.
    Und dann bekommt er und die ganze Piratenpartei als Antwort, mit Beifall der Zuschauer, noch die verdiente Doppelklatsche von der Misere; weil viel billiger bzw. schlechter kannste so eine Sache nicht verkaufen.

    Fazit:
    Der packi ist mir persönlich als ein umgänglicher hilfsbereiter 1V begegnet.
    Vielleicht hat er auf der republica einen schlechten Tag bzw. eine schlechte Woche gehabt.
    Doch so eine kommunikative Katastrophe, im Auftrag von über zwölf k Mitgliedern und zehntausenden Wählern, bringt uns keinen Millimeter weg vom öffentlich sekundierten Chaotenimage.
    Das aus seiner Perspektive auf der republica alles positiv gelaufen ist macht mich ein wenig nachdenklich, weil dieses Verhalten entbehrt entweder einer fehlenden ehrlichen Selbstreflektion bzw. ist ein kreativer Umgang mit der Wahrheit.
    Mein Vorschlag zur Verbesserung der Situation ist: Packi gönne Dir bitte 20-40 Stunden Einzelcoaching zur Kommunikation und gehe als 1V niemals ohne Vorbereitung in wichtige Termine, weil alle Piraten und unsere Wähler haben positive Erwartungen an Dich.

    Mit piratigem Gruß

    Dibook
    (Mitglied LSG NRW)

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